Baunscheidtieren mit dem Lebenswecker

 

Die Baunscheidtsche Behandlung gehört zu einer traditionellen europäischen Methode der Heilkunde, bei der mit Hilfe eines Stichlers (wie ein kleines Nadelkissen) und einem speziell zubereiteten Öl Hautbezirke gezielt gereizt werden. Diese Anwendung erwirkt eine mehr oder weniger starke Rötung der Haut, manchmal auch einen bläschenartigen Ausschlag.

 

Mit dieser Methode, dem so genannten „Lebenswecker“, können durch die Reizung der Hautnerven die reflektorisch gekoppelten Organsysteme angesprochen werden, ebenso werden der Lymphstrom und die Abwehrkräfte aktiviert. Organe werden durch die Stichelungen der Reflexzonen am Rücken und an den Extremitäten tonisiert. Durch die Aktivierung des Abwehrsystems kann dieses seinerseits die innere Unordnung wieder in Ordnung bringen.

Beispiele von Krankheitsbildern, die sich mit der Baunscheidt-Methode behandeln lassen:

  • chronische Mandelentzündungen
  • Dysmenorrhoe
  • Schilddrüse und Nebenniere
  • konstitutionelle Hypotonie
  • Infektanfälligkeit

Der Lebenswecker kann jedoch auch allgemein zur Hebung des Gesundheitsgefühls und der Lebensfreude bei Energiemangel und Müdigkeit eingesetzt werden.

 

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